Zur Beschreibung des personzentrierten Ansatzes zitiere ich aus der Website unseres Dachverbandes, der GwG (Gesellschaft für personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V.):

"Ob in klientenzentrierten Beratungs- oder Therapiesituationen: Im Mittelpunkt steht immer der Mensch und nicht sein isoliertes Problem. Der Ansatz heißt im englischen personcentered approach (PCA). Das Wort „approach“ (Annäherung, Herangehen, Zugang, Weg) verdeutlicht, dass es nicht um spezielle therapeutische oder pädagogische Techniken geht, sondern um Einstellungen und Haltungen gegenüber dem Patienten bzw. Klienten. Neuere Forschungsergebnisse bestätigen, dass die Beziehung zwischen Klient und Therapeut den Erfolg von Beratungen und Therapien in einem weitaus größeren Maße bestimmt als spezifische Techniken. Die besondere Bedeutung, die der Herstellung einer hilfreichen Beziehung zukommt, erfordert besondere persönliche Fähigkeiten. Das macht für Gesprächspsychotherapeut oder Personzentrierte Berater während ihrer Ausbildung eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Person erforderlich, die durch Selbsterfahrung, Eigentherapie und die berufsbegleitende Supervision erreicht wird. Vertrauen in Entwicklungsprozesse und Streben nach Entfaltung sind somit neben der Selbstbestimmung des Menschen die philosophischen Fundamente der Humanistischen Psychologie. Sie wird als humanistisch bezeichnet, weil sie das spezifisch Menschliche betont, z. B. Kreativität, Subjektivität und das Streben nach Selbstausdruck (...)".

www.gwg-ev.org/wissen

 

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